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gegenwärtige Position: Indonesien
Reiseziel Myanmar (Burma)
... in Vorbereitung: Reiseziel Thailand
Indonesien

MYANMAR (Burma)

Vor mehr als 100 Jahren fuhr Rudyard Kipling mit seinem Begleiter den Yangon Fluss hinauf nach Rangoon, als plötzlich im goldgelben Schein der Sonne am Horizont ein leuchtendes, glänzendes Wunder auftauchte. "Das ist die alte Shewedagon Pagode" (Bild) sagte sein Begleiter in tiefer Erfurcht, "...dies ist Burma, und es wird wie kein anderes Land sein, das Du kennst."

Das goldene Land der Tempel und Pagoden zieht heute noch den interessierten Besucher in seinen Bann.
     Myanmar ist ein zutiefst buddhistisches Land zwischen Indien und Südostasien gelegen mit malerischen Landschaften und einer 2500 jährigen Kulturgeschichte.
     Es war über Hunderte von Jahren geistiges Zentrum Südostasiens. Die Traditionen spielen heute noch eine tragende Rolle im Alltag der überaus gastfreundlichen Bevölkerung. Der Buddhismus bestimmt immer noch die Lebensgewohnheiten der meisten Myanmaren. Die zahlreichen Kunstdenkmäler wie die alten Tempel, Pagoden und Stupas geniessen bei der Bevölkerung eine tiefe Verehrung.

Eine Reise nach Myanmar ist eine Reise durch die Geschichte – dem Zauber des "Goldenen Landes" kann sich niemand entziehen.

Reisezeit:
Von November bis Februar herrscht ein trockenes und angenehmes Klima.
März, April und Mai ist die trockene und heisse Jahreszeit.
Juni bis Oktober ist Monsunzeit mit einer hohen Luftfeuchtigkeit.
Die Zeit von Oktober bis Februar eignet sich als beste Reisezeit, wobei es in den Nächten in höheren Regionen kühl sein kann.


Die schönsten Reiseziele

Yangon (Rangoon) die Hauptstadt von Myanmar, liegt im Süden des Landes am Yangonfluss der in die Andamanensee mündet. Die Stadt zählt über 5 Millionen Einwohner, bestehend aus einem bunten Völkergemisch. Die Stadt bestand bis zum Anfang des 19. Jh. fast nur aus einfachen Hütten, was die Engländer veranlasste, die Stadt völlig neu zu planen. In kurzer Zeit entstand eine viktorianisch, grüne Gartenstadt mit Namen "Rangoon". Prächtige Kolonialbauten, enge Gassen (3 Bilder), Tempel, Moscheen und Kirchen zeugen noch heute von einer fast 100 jährigen Kolonialzeit der Engländer. Prächtige Parkanlagen (Bild) befinden sich rings um die beiden Seen Kandawgyi und Inya.
     Der wohl prächtigste und eindruckvollste Bau ist die ca. 100 Meter hohe Shwedagon-Pagode (3 Bilder), deren Geschichte 2500 Jahre zurück reicht. Sie ist das Zentrum für das religiöse und soziale Leben der Bevölkerung. Unzählige Sehenswürdigkeiten befinden sich in und um Yangon (2 Bilder).


Die Ebene von Bagan am grossen Ayeyarwady Fluss

Bereits beim Anflug auf Bagan (Bild) wird man überwältigt von den unzähligen Heiligtümer, die wie kleine Sterne aus der grünen Landschaft aufleuchten. Diese Landschaft wird geprägt von Palmen und ist übersät von Pagoden und Tempeln (Bild). Hier befindet sich das grösste buddhistische Ruinenfeld der Welt, dass heute zu den grossartigsten Sehenswürdigkeiten Asiens zählt und mit Hilfe der UNESCO restauriert wurde. Die historische Tempelstadt (2 Bilder) besteht aus über 2000 Tempelmonumenten auf ca. 40 km², dessen Gründung bis ins 2. Jh. zurück reicht. Am eindruckvollsten lässt sich die Tempelstadt mit einer Pferdekutschenfahrt erkunden.
Bei Sonnenuntergang über dem Ayeyarwady Fluss leuchten die alten Tempel und Pagoden (2 Bilder) in rötlichen, weissen und goldenen Farbtönen, und heben sich vom satten Grün der Felder ab. Eine unbeschreibliche Stimmung (Bild) legt sich über diesen besonderen Ort.
Der breite Ayeyarwady Strom ist die Lebensader des Landes und entspringt im nördlichen Hochgebirge und mündet nach über 2000 km im riesengrossen Delta in die Andamanensee. Der Besuch von Bagan gehört zu den Höhepunkten einer Reise durch Myanmar.


Der Inle-See

Der See ist der zweitgrösste des Landes, 22 km lang, 10 km breit und hat eine maximale Tiefe von nur 3 m. An seinen Ufern (Bild) haben sich an die 200 Dörfer und etwa 100 Klöster (Bild) angesiedelt. Der See liegt auf 900 m Höhe und wird von den südlichen Shanbergen eingeschlossen.
     Der Stamm der Inthas (Bild) – über ihre Herkunft bestehen unterschiedliche Berichte – haben sich ganz dieser mystischen, malerischen und zauberhaften Landschaft angepasst. Die Rudertechnik der Bootsfahrer und Fischer ist einmalig. Die Männer stehen auf einem Bein am Heck ihrer kleinen, flachen Boote. Das andere Bein haben sie um das Paddel geschlungen und rudern in kreisförmigen Bewegungen vorwärts. Die Fischer auf dem See benutzen zum Fischfang kreisrunde, mit korbähnlichem Geflecht versehene Gebilde, welche sie auf den Boden des Sees sinken lassen um dann mit einem Stock die Fische in die "Körbe" zu treiben.
     Einmalig in Asien sind die "Schwimmenden Gärten" (Bild). Aus Hyazinthen und Wurzeln bildet sich im Laufe der Zeit ein schwimmender Teppich, der dann mit Schlamm und Erde aufgefüllt wird. Sie werden dann zu ca. 2 m breiten "Flössen" zugeschnitten, und können nur von Booten aus bewirtschaftet werden. Die Inthas pflanzen darauf hauptsächlich Tomaten, Gurken, Bohnen und Blumen an.
     Der Ort Yawama (Bild) wird von vielen Wasserkanälen durchzogen. Die Häuser sind, wie auch in anderen Orten, auf Stelzen gebaut. Hier findet alle fünf Tage ein farbenfroher schwimmender Markt statt, auf dem die Händler und Bauern ihre Waren anbieten.
     Die Phaung Daw Pagode (Bild) beherbergt fünf heilige Figuren die als Geschenk von Malaysia aus dem 12. Jh. stammen. Zwei Figuren stellen Buddha dar und die anderen sind als seine Jünger dargestellt. Im Oktober findet bei Vollmond das Phaung Daw U Lichterfest statt. Alle Pagoden und Häuser sind mit Kerzen und Laternen erleuchtet, sogar auf dem Wasser schwimmen Kerzenlichter. Unvergesslich sind die wunderschönen Sonnenuntergänge (Bild) am See.


Mandalay, Zentrum burmesischer Kultur

Im Mittelpunkt von Myanmar, an einer Flussbiegung des breiten Ayeyarwady Stromes, liegen die alten Königstädte Amarapura, Sagaing (Bild), Ava und Mandalay. Die ganze Umgebung ist geprägt von fruchtbaren Reisefeldern, zahllosen Pagoden und Klöstern.
     Nachdem Bagan an Bedeutung verloren hatte, wurde Mandalay das eigentliche kulturelle Zentrum des Landes. Mandalay ist seit seiner Gründung (1857) als Königsstadt der bedeutendste Handelsplatz und heutiges Wirtschaftszentrum Zentralburmas. In Mandalay sind viele Kunsthandwerke zu Hause wie Holzschnitzer, Steinmetze, Seidenwebereien, Stickereien (Bild), Goldschläger und Silberschmiede (Bild). Zudem sind hier die traditionellen Künste wie Tanz, Musik und Marionettenspieler (3 Bilder) beheimatet.
     In der Stadt und Umgebung leben mehr als 20'000 Mönche, Novizen und Nonnen in unzähligen Klöstern. Die rotbraune Mönchskutte (3 Bilder) ist auch heute im Stadtbild nicht zu übersehen. Auch befindet sich hier die zweitgrösste buddhistische Universität des Landes. In der Mahamuni Pagode wird jeden Morgen das Gesicht der vier Meter hohen Buddhastatue (Bild) von den Mönchen gewaschen.
     Das grösste Buch der Welt, geschaffen von über 2400 Mönchen befindet sich in der Kuthodaw Pagode (2 Bilder). Auf den 729 Marmortafeln ist die Lehre des Theravada Buddhismus eingemeisselt. Vom Mandalay-Hill aus hat man einen atemberaubenden Rundblick (Bild) auf die Stadt, den Ayeyarwady Strom und die blauen Shan-Berge in der Ferne. Hier oben befindet sich die Tow Snake Pagode (Bild). Diese neue Pagode wird von vielen mit Spiegelmosaiken verzierten Säulen getragen. In jeder Himmelsrichtung ist eine Buddha Statue aufgestellt. Blick zum Mandalay-Hill (Bild) im Vordergrund der Schlosspark.


Garuda